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title: "Unser Fahrplan für deine Software: Wie wir Updates planen, entwickeln und bereitstellen"
description: "Erfahre, wie unser strukturierter Prozess für Software-Updates funktioniert. Von der Roadmap-Planung über die Priorisierung von Kundenfeedback bis zur transparenten Kommunikation – alles für ein nahtloses Nutzererlebnis."
canonical_url: "https://www.blueshoe.de/blog/wie-planen-wir-softwareupdates/"
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Software-Updates sind entscheidend für die Sicherheit, Effizienz und den Funktionsumfang unserer Produkte. Doch wie stellen wir sicher, dass jedes Update ein echter Fortschritt für unsere Kunden ist?

![Blueshoe Update Planung](/img/blogs/agile-backlog.png)

In diesem Beitrag öffnen wir die Türen zu unserem Planungsprozess und zeigen dir, wie wir von der ersten Idee bis zur finalen Bereitstellung sicherstellen, dass unsere Software-Updates genau auf die Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnitten sind. Erfahre, wie das Feedback unserer Kunden die Entwicklung steuert und wie wir einen reibungslosen Übergang bei jeder Aktualisierung gewährleisten.

## 1. Warum transparente Update-Planung entscheidend ist

Software ist nie fertig. Sicherheitslücken wollen geschlossen, neue Anforderungen erfüllt und bestehende Funktionen verbessert werden. Regelmäßige Updates sind daher kein "Nice-to-have", sondern essenziell für Stabilität, Performance und Sicherheit.
Unser Anspruch: Transparenz. Wir möchten, dass unsere Kunden nicht nur wissen, dass ein Update kommt, sondern auch, warum, wann und wie es entsteht.
In diesem Beitrag geben wir dir einen Blick hinter die Kulissen – von der ersten Idee über die interne Roadmap bis zur finalen Veröffentlichung. Dazu gehören nicht nur neue Features und Bugfixes, sondern auch regelmäßige Updates von Third-Party-Packages, die für Sicherheit und Stabilität unverzichtbar sind.

## 2. Unsere Philosophie: Kundenfeedback als Herzstück

Viele neue Funktionen beginnen mit einer Beobachtung oder einem Wunsch aus dem Alltag unserer Kunden.

- **Die Stimme unserer Kunden zählt**: Wir sammeln Feedback über Tickets, direkte Gespräche oder auch den quartalsweisen Reports zu den Wartungstätigkeiten.
- **Von der Idee zur Funktion**: Aus diesen Rückmeldungen entstehen konkrete Verbesserungsvorschläge, die wir im Produktteam diskutieren.
- **Priorisierung**: Nicht jede Idee kann sofort umgesetzt werden. Wir bewerten Dringlichkeit, Kundennutzen, strategische Relevanz und technischen Aufwand – so stellen wir sicher, dass die wichtigsten Verbesserungen zuerst realisiert werden.

## 3. Der Update-Fahrplan: Ein Blick in unsere Roadmap

### 3.1 Update-Kategorien

Unsere interne Roadmap sorgt dafür, dass wir kurzfristige Verbesserungen und langfristige Visionen in Einklang bringen.
Wir halten uns dabei an die drei Arten von Updates, die das [Semantic Versioning](https://semver.org/) definiert:

1. **Major-Updates**: Große Neuerungen, neue Kernfunktionen oder eine Änderung bestehender Funktionalität.
2. **Minor-Updates**: Optimierungen bestehender Workflows, kleinere neue Features. Die bestehende Funktionalität kann wie bisher genutzt werden.
3. **Patches & Bugfixes**: Schnelle Fehlerbehebungen und Sicherheitsupdates.

Diese Kategorien verwenden wir sowohl bei internen Weiterentwicklungen, als auch bei regelmäßigen Updates der verwendeten externen Pakete.

### 3.2 Externe Pakete im Fokus

Unsere Software basiert auf einer Vielzahl bewährter Open-Source-Bibliotheken und externer Pakete.
Damit diese Bausteine sicher, performant und kompatibel bleiben, prüfen wir regelmäßig neue Versionen und aktualisieren sie zeitnah.
Für unsere Kunden bedeutet das:

- **Sicherheitsvorteil**: Kritische Sicherheitslücken in externen Abhängigkeiten schließen wir ohne Verzögerung.
- **Weniger Abstimmungsaufwand**: Minor- und Patch-Updates solcher Pakete setzen wir meist eigenständig im Rahmen der Wartungsvereinbarung um – inklusive Tests und Deployment.
- **Planbare Major-Updates**: Größere Versionssprünge, die mögliche Anpassungen erfordern, stimmen wir vorab gemeinsam mit unseren Kunden ab und begleiten mit Staging-Tests.

So stellen wir sicher, dass auch die "unsichtbaren" Teile unserer Software – die externen Pakete – stets auf einem aktuellen und sicheren Stand bleiben, ohne dass unsere Kunden sich darum kümmern müssen.

### 3.3 Priorisierung & Timing

Updates aus Kategorie 2 (Minor) und 3 (Patches) haben oftmals einen kleineren Entwicklungsumfang; bei externen Paketen sind häufig gar keine Anpassungen notwendig. Diese Updates setzen wir deshalb kurzfristig um und deployen sie direkt.
Major-Updates hingegen erfordern mehr Abstimmung. Oft wollen unsere Kunden nach solchen Updates zunächst ausführliche Tests im Staging-System durchführen, bevor das Update im Produktiv-System deployt wird.

## 4. Der Entwicklungsprozess: Von der Planung zur Qualitätssicherung

Unsere Teams arbeiten nach agilen Prinzipien. In kurzen Sprints entwickeln wir neue Features, testen sie und passen sie flexibel an neue Anforderungen an.
Mehrstufige Tests – automatisiert, intern, sowie von unseren Kunden im Staging System – stellen sicher, dass neue Versionen stabil und sicher sind.
Parallel dokumentieren wir jede Änderung sorgfältig, damit Funktionen verständlich erklärt und in unserer Wissensdatenbank verfügbar sind.

Es gilt allerdings anzumerken, dass es nicht jede Idee sofort in die Umsetzung schafft – Ressourcen, technische Abhängigkeiten, strategische Ausrichtung und das zur Verfügung stehende Budget unserer Kunden spielen dabei eine wichtige Rolle.
Im - hoffentlich langen - Leben eines Softwareprodukts ist es völlig normal, dass Funktionen oder potenziellen Bugfixes nicht umgesetzt werden, etwa weil die Umsetzung sich zu geringer Relevanz erweist.

## 5. Kommunikation ist alles: Updates transparent ankündigen

Wir möchten, dass unsere Kunden nie überrascht werden. Besonders Major Updates haben einen größeren Abstimmungsaufwand. Sowohl von unserer Seite, um die Entwicklerkapazitäten planen und vorhalten zu können. Aber natürlich auch von Kundenseite, um Test-Kapazitäten bereitzuhalten und einen geeigneten Deploymenttermin zu finden.
Auch kleinere Entwicklungen werden eng mit unseren Kunden abgestimmt.

Lediglich Minor- und Patch-Updates der externen Pakete werden eigenständig von uns im Rahmen der Wartungsvereinbarung geplant, durchgeführt, getestet und deployt.

Zu jedem Update gibt es ein Ticket in unserem Ticketsystem. Dieses wird nach dem Deployment aktualisiert, sodass unsere Kunden jederzeit Einblick über erfolgte Deployments haben.

## 6. Fazit: Gemeinsam die Zukunft der Projekte gestalten

Unsere Update-Strategie basiert auf Transparenz, Feedback und Qualität.
Der Input unserer Kunden bestimmt, wohin sich die Projekte entwickelt – und wir sorgen dafür, dass jedes Update reibungslos und gut dokumentiert bei allen Kunden ankommt.

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